A bißerla

Dienstag 1. September 2009

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Den Teilnehmern an den Austauschbesuchen, die noch nicht von Anfang an dabei sind, wird aufgefallen sein, dass fast jeder Gast ein fränkisches Wort in seinem Repertoire hat, dass auch angesichts der unterschiedlichen Essgewohnheiten von Nöten ist: „A bißerla!“ – vergleichbar dem „Un petit peu!“ im Französischen. Und hier zeigte sich, dass die Verständigung zum großen Teil aus Gesten besteht. Denn sowohl Deutsche als auch Franzosen versuchen beim Essen die Gäste zu einer zweiten Portion zu überreden, und da auf beiden Seiten darauf oft der Figur willen verzichtet werden möchte, versucht man es mit kleineren Portionen. Dies tut man in der Regel durch Andeutung der Größe mit den Fingern und den Worten „A bißerla nuch!“ oder selbe Geste im Französischen „Un petit peu!“. Und da kaum nein gesagt wird, hört man dann auch oft „Na ja, a bißerla!“, was die Montalbanaisen gerne übernahmen

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